Kiefergelenkserkrankungen
Auslöser eines CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)- Syndroms können z. B. Störungen im Schlussbiss, fehlende Zähne, muskuläre oder gelenkartige Störungen, aber auch Umwelteinflüsse (Stress, Hektik, Ärger) sein.
Zu beobachten sind Symptome, wie z. B. Kieferschmerzen am morgen, Kiefergelenksknacken, Zähneknirschen, häufige Kopfschmerzen und Verspannung im Hals- und Nackenbereich, Rückenschmerzen, Mundöffnungseinschränkungen oder auch Tinnitus.
Nach ausführlicher Diagnostik, wie Zahn- und Zahnfleischbefunduntersuchung, Abtasten der Kaumuskel- und Kiefergelenksstrukturen, Röntgenbilder, Abdrucknahme der Zähne und ggf. einer zusätzlichen MRT - Anfertigung (Magnetresonanztomographie) kann eine individuelle Therapie (z. B. mit Hilfe einer Aufbissschiene) erfolgen.
Je nach Schweregrad der Erkrankung wird dann die Häufigkeit und Länge des Schienentragemodus und eine eventuelle Kombination mit physiotherapeutischer Therapie festgelegt.
